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Frühere Thateraufführungen


2015
Theaterstück:
"Die schwarze Lillie" Historienspiel anlässlich 400 Jahre Spatenstich zum Udenheimer Festungsbau 1615
1990 und 2005
Theaterstück:
"Das Philippsburger Schlossgesindel" ...vom Kommandanten, der den ungeliebten Haufen armseliger und weltvergessener Menschen unter seine Obhut nahm und ...
2002
Theaterstück:
"Die schwarze Krähe"
Im 14. Jahrhundert hatte sich, (...), das Streben nach gänzlicher Unabhängigkeit – gegenüber Fürsten und Grafen - kundgetan.
1999
Theaterstück:
"Der letzte Kommandant"
Rheingraf von Salm hat für den Wiederaufbau gesammelt, nach dem Philippsburg zerstört wurde...

 

2015

Historienspiel anlässlich 400 Jahre Spatenstisch zum Udenheimer Festungsbau 1615

Quelle: Drehbuch von Uli Pfitzenmeier

 

Quelle: BNN 08. Juli 2015

Quelle: Drehbuch von Uli Pfitzenmeier

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2005

Das Philippsburger Schlossgesindel, Anno 1790

Historische Komödie um 1790
Einhornsaal
22. u. 29. Oktober und 5 November 2005

Rund um das Schlossgesindel:

Die Geschichte vom Philippsburger Schlossgesindel war für den Dichter Wilhelm Jensen gerade das richtige Milieu, aus dem er seinen Stoff schöpfte für seinen Roman " Am Ausgang des Reiches ". Darin bezeichnet er die einst ehrwürdige Festungsstadt etwas sarkastisch als den verfallensten und jammervollsten Häuserhaufen des gesamten deutschen Reiches.

In mancher Hinsicht mag er recht behalten haben; denn als im Jahr 1782 das letzte Fähnlein die Garnison verlassen hatte, war die Stadt bedeutungslos geworden und dem Verfall preisgegeben. Besonders der übelst verrufene Schlossbezirk, der sich fest in der Hand der "Garnisons-schutzverwandten" befand, kam Jensens Vorstellungen am Nächsten.

Unterstützt wurden die zwielichtigen Schlossbewohner aus aller Herren Länder vom kaiserlichen Kommandanten, der den ungeliebten Haufen armseliger und weltvergessener Menschen unter seine Obhut nahm und ihnen das alte verfallene Schloss als freies Quartier zuwies. Dafür verlangte der gewiefte Kommandant abzuleistende Frondienste und erhöhte auf diese Weise seine Einkünfte.

Die Bürgerschaft, die immer mehr zusammenschrumpfte sowie der fürstbischöfliche Amtsverweser, standen dieser Entwicklung machtlos gegenüber.

Armut und Hunger bestimmten das tägliche Leben und auch die Auswanderungssucht nahm ständig zu. Das war auch die Zeit, in der die Anhänger des " Ancien " nach dem Ausbruch der Revolution in Frankreich, aus Furcht vor den Republikanern in die benachbarten rechts-rheinischen Fürstentümer flüchteten, um dort Asyl zu suchen.

Vereinzelt tauchten auch schon französiche Emissäre in den Grenzgebieten auf, mit der Absicht, ihre revolutionären Parolen unter dem Volk zu verbreiten.

Mitten in dieser Welt - wo Mensch und Geist nach einer neuen Offenbarung suchten und die Zeit des Absolutismus unaufhaltsam ihrem Ende zusteuerte - standen Verena Schwanfeld und Arnulf Wendemar ohne Ziel und ohne Hoffnung. Unwissend über ihre Herkunft - als illegitime Fürstenkinder, die das alte Reich nicht anerkennen wollte - wuchsen sie in Philippsburg auf.

Aus den gegebenen historischen Fakten und Jensens Romanfiguren hat Uli Pfitzenmeier eine Komödie inszeniert, wobei seine eigene Interpretation mit Esprit die Szenerie bereichern wird.

Fotos: Manfred Reeb

 





 




 




 

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Die "Uraufführung" im Jahre 1990

Anläßlich des 30jährigen Bestehens des Clubs Rheingraf von Salm e.V. fand am 23. Juni 1990 im Hartmannshaus am Marktplatz eine Aufführung der Laienspielgruppe des Clubs stat.

              

 
Arnulf und Verena
auf dem Weg zum Schloss
Zeichnung Manfred Bentz
Quelle: Jubiläumsschrift 1990
Quelle: Jubiläumsschrift 1990

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2002

Zur Geschichte Anno Domini 1402

In den letzten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts hatte sich, namentlich in den Städten am Rhein, das Streben nach gänzlicher Unabhängigkeit – gegenüber Fürsten und Grafen - kundgetan. Besonders da, wo geistliche Fürsten ihre Sitze hatten, entbrannten heftige

Machtkämpfe. Es war die Zeit des Aufbruchs – des freien Geistes – die Blütezeit der Städte und des emporkommenden Bürgertums. Auch in den mächtigen und reichen Reichsstadt Speyer hatten die Domherren größte Mühe, die alten Rechte und Freiheiten der Kirche durchzusetzen; andererseits gaben auch die Bürger keine Ruhe ihre Privilegien zu behaupten und so kam es ständig zu Reibereien und Streitigkeiten, die oftmals von gewalttätigen Ausbrüchen gekennzeichnet waren. Um sich diesen immer wieder aufflammenden Auseinandersetzungen zu entziehen, verlegte Bischof Adolf von Nassau im Jahre 1371 seine Residenz und Hofhaltung (weltliche Verwaltung und Gerichtsbarkeit) hinüber auf die rechte Rheinseite – nach Udenheim.

Unter Raban von Helmstatt, der 1396 auf den Speyerer Bischofsstuhl erhoben wurde, finden wir auch die bischöfliche Kanzlei – das höchste und einzige Collegialgericht des Speyerer Landes zu Udenheim. Das ehemals ruhige Städtchen entwickelte sich nach und nach zur Hauptstadt des Hochstifts. Auf dem ehemaligen Burggut entstanden Wirtschaftsgebäude und Wohnungen für die Familien der Hofbeamten – auch Hochbürger genannt – und eine neue dicke Ringmauer trennte die „neue Stadt“ vom alten Udenheim, das im Jahre 1308 von Speyerer Bürgermeister Heinrich von Cölln gegründet und unter Bischof Gerhard von König Ludwig 1338 Stadt- und Marktrechte erhalten hatte. Bischof Raban warf auch kurpfälzischer Rat und wegen seines frohen Verstandes und vielseitiger Kenntnisse von Kurfürst Ruprecht in höchsten Ehren gehalten. Als dieser zum deutsch-römischen König gewählt wurde (1400) ernannte er seinen treuen Diener zum Kanzler des Reiches.

Als solcher begleitete Raban den König auf fast all seinen Reisen, so dass er am Ende mehr am königlichen Hof zu Heidelberg, als auf seiner Burg in Udenheim anzutreffen war. Raban hatte sich im Dienste der Kirche und des Reiches große Verdienste erworben, die auch der König zu schätzen wusste, und so erhielt er im Jahre 1402 u. a. für seine Stadt Udenheim „von besunderen Gnaden erlaubet und gegönnet in Kraft dieses Briefs und römisch königlicher Mächte“ das Privileg, einen Jahrmarkt mit gesicherten Wegen acht Tage nach dem heiligen Pfingstfest daselbst abhalten zu dürfen. Das königliche Geschenk wurde vom Udenheimer Rat dankend angenommen; ein zusätzlicher Markt brachte neues Geld in die Stadt und sorgte für einen bescheidenen Wohlstand. Es gab aber auch das andere Udenheim, jenseits der neuen Ringmauer. Dort wohnten die Alt-Bürger, die Handwerker, Bauern, die Fischer und die Hausarmen. Aus dieser Mitte kamen die ersten Proteste gegen die Obrigkeit, die in der bischöflichen Stadt jedoch wenig Mitstreiter und keinen fruchtbaren Nährboden fanden

Der Autor hat nun den Versuch gewagt – unter Berücksichtigung der gegebenen Fakten – ein seiner Phantasie entsprungenes Bühnenstück zu inszenieren, das Sie für einige Stunden in das späte Mittelalter versetzen soll.

Unterstützen Sie die Bemühungen des Club „Rheingraf von Salm„ und der historischen Theatergruppe Philippsburg mit ihrem Interesse an der Heimatgeschichte und besuchen Sie eine unserer Veranstaltungen.

Uli Pfitzenmeier

 

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1999

Der letzte Kommandant

Historienspiel anläßlich der 200jährigen Wiederkehr der Zerstörung der Stadt Philippsburg
September 1999

 
Der Letzte Kommandant                  
Generalleutnant                  
Rheingraf von Salm                  
                  

Illustration: Manfred Bentz
       

 

 

 

Als die französischen Revolutionstruppen im September
1799 die Festung belagerten, kam es zu einem
6-tägigen Bombardement, die mit der Zerstörung
von Philippburg endete. Der letzte Kommandant
Generalleutnant Rheingraf von Salm sammelte
für den Wiederaufbau im ganzen Reich.

 
Ekkehard Zimmermann
Klaus Bühler und Marina Wolsiffer

 
Heiko Werner und Manfred Hofmeyer
Dieter Orlowski und Reinhard Wissmeier

 
Marina Wolsiffer
schwere Bombardement gegen die Festung Philippsburg, 1799

 
Reinhard Wissmeier, Geza Milwich und eine Bürgergruppe
Axel Heft und eine Bürgergruppe

 
Quelle: Videoaufnahme

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