Hier finden Sie die Ausarbeitungen unserer Mitglieder zur Geschichte von Udenheim und Philippsburg. Die meisten Recherchen stammen von Geza Milvich. Wählen Sie ein Thema, um nur die passenden Beiträge zu sehen.
Ein Kurator des Kurpfälzischen Museums Heidelberg erklärt einen Kupferstich zur Einnahme der Festung 1676.
Zwei seltene französische Kupferstiche über die Belagerung und Eroberung der Festung im Jahr 1676.

Seltener Kupferstich der Reichsfestung von 1734
Ein seltener Kupferstich der Reichsfestung von 1734, aufgefunden in der Nationalbibliothek Polen in Warschau.

Geschichtliche Hintergründe: Die Belagerungen von Philippsburg in den Jahren 1688 und 1734 durch die französische Armee. Die Belagerung der Hauptfestung Philippsburg von 1688 war die erste große militärische Aktion im Pfälzischen Erbfolgekrieg. Sie dauerte vom 27. September bis 30. Oktober 1688 durch die französischen Truppen und endete mit der Kapitulation der Besatzung, Kommandant war General Graf Maximilian von Starhemberg.
Im Frieden von Rijswijk 1697 wurde die Stadt und Festung Philippsburg wieder an Kaiser und das Reich zurückgegeben und zur Reichsfestung erklärt. Bis zur erneuten Belagerung der Festung im polnischen Erbfolgekrieg im Jahr 1734 herrschte Wohlstand und Frieden.
Im Jahr 1734 wurde Philippsburg durch die französische Armee, ca. 120.000 Soldaten, erneut vom 2. Juni bis zum 18. Juli belagert und eingenommen. Es war die größte und schlimmste Belagerung, die sich um die Festung Philippsburg abgespielt hatte. Erfolglos versuchte der Heeresführer Prinz Eugen mit ca. 100.000 Soldaten der Reichsarmee den französischen Belagerungsring zu sprengen um zu den Soldaten des Feldmarschalls Leutnant Ernst von Wuttgenau durchzudringen. Zeitgenössischen Berichten zufolge, waren ca. 30.000 Todesopfer zu beklagen, darunter auch der französische Oberbefehlshaber Marschall James Fitz James Berwick.
“Eigentlicher Grundriss nebst dem Prospect der im bisthum Speÿer am Rhein Strohm gelegenen und berühmte Haubt Vestung Philipsburg…“
Die Abbildung zeigt eine kombinierte Darstellung mit zwei allegorische Figuren, dem Reichsadler, einem Festungsgrundriss und die Ansicht der belagerten Kaiserlichen Reichsfestung Philippsburg. Das Besondere bei der Abbildung ist, dass der Römische Deutsche Kaiser Karl VI, Vater von Maria Theresia, durch die Insignien seiner imperialen Macht mit Adler mit Krone, Reichsapfel und Zepter dargestellt wird.
Über dem Adler befindet sich die Inschrift, die sich auf die weibliche Figuren beziehen: “Es Lebe Carolus VI. (Deutscher Kaiser) durch Ihm die Gerechtigkeit. So wird gifftig Basilisk (Fabelwesen) nicht schaden in Ewigkeit.“
Die Darstellungen links und rechts des Stiches zeigen zwei menschliche Figuren, eine mit Waage und Schwert, die andere mit einem Spiegel, in dem der „Basilisk“ (Fabelwesen) zu sehen ist. Ein Basilisk kann nur vernichtet werden, indem ihm ein Metallspiegel vorgehalten wird, worin sich der versteinernde Blick gegen den Basilisken selbst richtet.
Unter dem Festungsgrundriss eine bildhafte Darstellung von Stadt und Festung Philippsburg mit den Festungswällen, markanten Gebäuden, dem Rhein und die Pfälzer Berge. Die Abbildung zeigt die Beschießung der Reichsfestung Philippsburg durch die französische Artillerie im Jahr 1734. Im Vordergrund eine Szene der französischen Artillerie, die auf die Festung feuert.
Unter der bildhaften Darstellung ein erklärender Text, in dem das Datum der Belagerung und Kapitulation der Festung durch die Franzosen festgehalten wurde – 19. Juli 1734.
Quelle: Biblioteka Narodowa (Warschau), Nationalbibliothek Polen Herausgeber/Verlag in Breßlau: “beÿ Josef Friedrich Querfeldt, um 1750“
Zur Belagerung der Reichsfestung Philippsburg im Polnischen Erbfolgekrieg 1734, mit zeitgenössischen Abbildungen.
Abbildungen der Reichsfestung aus der Sammlung des britischen Königshauses.
Ein zeitgenössischer Bericht über die Schleifung der bischöflichen Festung Udenheim im Jahr 1618.
Die Festung Philippsburg auf einer Abbildung der „Genealogie der Bourbonen“ mit Ludwig XIV. und seinem Sohn.
Michael Beck über die Gewehre des Deutsch-Französischen Krieges, darunter das Dreyse-Gewehr Modell 1839/55.
Die Medaille „Les Bavarois défaits à Fribourg – la prise de Philipsbourg“ erinnert an die Einnahme von 1644.
Zwei bisher in Philippsburg unbekannte Medaillen von 1688, dazu ein kurzer Abriss der Belagerung in jenem Jahr.
Die Siegel der Philippsburger Zünfte, wie sie auf alten Urkunden und Dokumenten überliefert sind.
Die Figur des Bildhauers Willy Klein aus Bruchsal steht in der Senator-Burda-Anlage. Zu Entwurf und Gestaltung.
Das Krieger- und Salmdenkmal von 1899 und der Platz, an dem es ursprünglich in Philippsburg stand.
Die Salmpyramide auf dem Philippsburger Friedhof und die Geschichte, die mit ihr verbunden ist.
Zur Enthüllung des Berwick-Denkmals am 17. Mai 1977 und zu Marschall Berwick, der 1734 vor Philippsburg fiel.
Zur Geschichte der katholischen Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Philippsburg, mit historischen Abbildungen.
Der Begleittext zur Sonderausstellung 2023: Vor 400 Jahren wurde aus Udenheim Philippsburg.
Die Lehensurkunde des Ritters Götz von Berlichingen wurde 1517 in Udenheim ausgestellt. Dazu der Udenheimer Frieden.
Die Philippsburger Notgeldscheine von 1923, erschienen im Stadtanzeiger Nr. 16/2018.
Von der „Wächterey“ in Udenheim und Philippsburg: zur Geschichte der Nachtwächter unserer Stadt.
Johann Freiherr von Werth, kaiserlicher und bayerischer General, und seine Verbindung zu Philippsburg.
Ein Artikel aus dem Stadtanzeiger Nr. 16/2018 über Ekkehard Zimmermann und Limbach.
Über das Rheingold und die Goldwäscher, die am Oberrhein nach Gold suchten.






















