Öffnungstage

Sonntag, 6. Dezember, 13–17 Uhr

Eintritt frei

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Historienspiele

Theater

Seit 1990 bringt die Historische Theatergruppe „Alt Udenheim“ des Clubs Geschichte aus Philippsburg und Udenheim auf die Bühne. Die meisten Stücke schrieb Uli Pfitzenmeier.

Historienspiel 2023: Kanzler, Fürstbischof und Obrist auf der Bühne
Kanzler, Fürstbischof und ObristFoto: Klara Albrecht

Zuletzt

Historienspiel zur Namensgebung

Zu 400 Jahren Namensgebung Philippsburg spielte die Gruppe am 28. April 2023 ein Historienspiel. Manfred Hofmeyer schrieb es auf Grundlage von Uli Pfitzenmeiers Drehbuch zu „Die schwarze Lilie“.

Es spielten Manfred Hofmeyer (Obrist Caspar Bamberger), Pfarrer Andreas Riehm-Strammer (Kanzler Marquard von Hauenstein) und Thomas Wißmeier (Fürstbischof Philipp Christoph von Sötern).

Das Ensemble von „Luther – Die Kraft des Wortes“, Oktober 2017
Das Ensemble im Oktober 2017Foto: Klara Albrecht

2017

Luther – Die Kraft des Wortes

Im Oktober 2017 spielte das Ensemble mit der Evangelischen Kirchengemeinde Philippsburg. Das Drehbuch schrieb Uli Pfitzenmeier nach einer Theaterfassung von Jürgen Apel.

Bühnenbild und Ausstattung: Manfred Bentz und Georg Albrecht. Technik: Wolfgang Bretschneider. Manfred Hofmeyer führte als Stadtschreiber Reichenbach durch das Stück.

Chronik

Frühere Aufführungen

Titelmotiv „Die schwarze Lilie“: Fürstbischof, Narr und Stadtwappen, 2015

2015

Die schwarze Lilie

Historienspiel zu 400 Jahren Spatenstich für den Udenheimer Festungsbau 1615.

Zum 400. Jahrestag des ersten Spatenstichs für die Udenheimer Festung zeigte die Theatergruppe 2015 ein zweistündiges Historienspiel. Es erzählt, wie Fürstbischof Philipp Christoph von Sötern ab 1615 seine Residenz Udenheim gegen alle Widerstände zur Festung ausbauen ließ. 1623 wurde die Stadt in Philippsburg umbenannt.

Die schwarze Lilie im Titel steht für das Unheil, das die Festung über die Stadt und ihre Umgebung brachte. Ein Hofnarr lockerte die Handlung auf, eine düstere Seherin sagte mit der schwarzen Lilie die Zukunft der Festung voraus.

Text und Regie: Uli Pfitzenmeier. Rund 50 Schauspieler, Komparsen, Musiker und Helfer wirkten mit, darunter Manfred Hofmeyer als Chronist, Falk Mikosch als Fürstbischof und Andreas Riehm-Strammer als Hofkanzler. Die Kostüme kamen vom Nationaltheater Mannheim.

Quellen: BNN vom 8. Juli 2015, Drehbuch von Uli Pfitzenmeier

Szene aus „Das Philippsburger Schlossgesindel“, 1990

1990 und 2005

Das Philippsburger Schlossgesindel

Historische Komödie um 1790 nach Wilhelm Jensens Roman „Am Ausgang des Reiches“. Uraufführung zum 30-jährigen Bestehen des Clubs.

Philippsburg um 1790: Seit 1782 ist die Garnison abgezogen, die einstige Festungsstadt verfällt. Im verrufenen Schlossbezirk leben arme und vergessene Menschen aus aller Herren Länder. Der kaiserliche Kommandant gibt ihnen das alte Schloss als Quartier und verlangt dafür Frondienste.

Armut, Hunger und Auswanderung prägen den Alltag. Aus Frankreich fliehen Anhänger des alten Regimes vor der Revolution, vereinzelt tauchen französische Emissäre auf. Mittendrin stehen Verena Schwanfeld und Arnulf Wendemar, zwei illegitime Fürstenkinder, die nichts von ihrer Herkunft wissen.

Uli Pfitzenmeier schrieb die Komödie nach Figuren aus Wilhelm Jensens Roman „Am Ausgang des Reiches“. Uraufgeführt wurde sie am 23. Juni 1990 im Hartmannshaus am Marktplatz, zum 30-jährigen Bestehen des Clubs. 2005 folgten drei Aufführungen im Einhornsaal.

Quelle: alte Website des Clubs, Programmtext 2005

Titelmotiv „Die schwarze Krähe“: Bischof, Wappen und Gaukler vor Udenheim, 2002

2002

Die schwarze Krähe

Udenheim im Jahr 1402: Bischof Raban von Helmstatt erhält für seine Stadt das Recht auf einen Jahrmarkt.

Udenheim um 1400: In den Städten am Rhein streben die Bürger nach Unabhängigkeit von Fürsten und Grafen. Um den Streitigkeiten in Speyer zu entgehen, verlegte Bischof Adolf von Nassau 1371 seine Residenz nach Udenheim. Unter Raban von Helmstatt wird das Städtchen zur Hauptstadt des Hochstifts.

Raban ist zugleich Kanzler von König Ruprecht. 1402 erhält er für Udenheim das Privileg eines Jahrmarkts. Doch jenseits der neuen Ringmauer leben die Altbürger, Handwerker, Bauern und Fischer. Von dort kommen die ersten Proteste gegen die Obrigkeit.

Aus diesen Fakten entwickelte Uli Pfitzenmeier ein Bühnenstück, das in das späte Mittelalter versetzt.

Quelle: Einführung von Uli Pfitzenmeier, 2002

Szene aus „Der letzte Kommandant“, 1999

1999

Der letzte Kommandant

Historienspiel zur 200. Wiederkehr der Zerstörung Philippsburgs 1799 und zu Rheingraf von Salm, dem letzten Kommandanten.

Im September 1999 jährte sich die Zerstörung Philippsburgs zum 200. Mal. Dazu zeigte die Theatergruppe dieses Historienspiel.

Im September 1799 belagerten französische Revolutionstruppen die Festung. Nach sechs Tagen Bombardement war die Stadt zerstört. Der letzte Kommandant, Generalleutnant Rheingraf von Salm, sammelte im ganzen Reich für den Wiederaufbau.

Es spielten unter anderen Ekkehard Zimmermann, Klaus Bühler, Marina Wolsiffer, Heiko Werner, Manfred Hofmeyer, Dieter Orlowski, Reinhard Wissmeier, Geza Milwich und Axel Heft. Das Titelbild zeichnete Manfred Bentz.

Quelle: alte Website des Clubs, Fotos aus einer Videoaufnahme

Mitmachen

Lust mitzuspielen?

Unsere Historienspiele entstehen in der Laienspielgruppe des Clubs. Wer Lust hat, spielt einfach mit. Sie müssen kein Profi sein, Freude an Geschichte und am Theater genügt.

Ansprechpartner

Manfred Hofmeyer, Präsident
Telefon 07256 3514

Szene aus dem Historienspiel zur Namensgebung, 2023