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Festungs- und Waffengeschichtliches Museum Philippsburg


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      Museum                      Foto: Klara Albrecht


Geschichte des Museums

… Fast zwei Jahrhuderte lang (1615 - 1801) spielte es als Feste und Reichsfestung in der europäischen Politik eine bedeutende Rolle. In der Weltgeschichte bekannte Herrscher und Heerführer dieser Zeit gaben sich in und um Philippsburg ein Stelldichein. Bei der 1801 durch Napoleon I. angeordneten Schleifung wurden leider alle Schanzen und Wälle eingeebnet. Das Schloss, die Stadttore und Kasernen wurden abgerissen. Nur noch die Namen von Straßen, Plätzen und Gewannen zeugen heute von der alten Zeit.

Das Museum aber soll der jetzigen Generation die buntbewegte Geschichte Alt-Philippsburgs anschaulich vor Augen führen. Das ehemalige Justizgebäude, in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts im italienischen Renaissancestil erbaut, ist das Domizil des Museums. Ein Beispiel für eine sinnvolle Nutzung eines alten denkmalgeschützten Objekts. Das viergeschossige ehemalige Gefängnis, das nur bis zum Jahre 1920 seinem ursprünglichen Zweck diente, wurde nach dieser Zeit verschiedentlich zu Wohn- und Lagerzwecken genutzt und verfiel nach dem zweiten Weltkrieg immer mehr, so dass der Gedanke aufkam, das Gebäude abzureißen, einzuebnen und Parkplätze zu schaffen.

Dieses Vorhaben konnte glücklicherweise durch die Initiative von Herrn Bürgermeister Fritz Dürrschnabel, dem Gemeinderat und der die Geschichte bewahrenden Vereine “Club Rheingraf von Salm“ und „Heimat- und Gewerbeverein“ verhindert werden. Durch eine erste Spende des Ehrenbürgers und großen Gönners der Stadt Philippsburg, Herrn Senator Dr. Franz Burda, war es dann möglich, mit den ersten Aufräumungs- und Erhaltungsarbeiten zu beginnen. Nach Einschaltung des Landesamtes für Denkmalschutz und einer Bezuschussung durch diese Behörde war es dann 1975 möglich, mit den Renovierungsarbeiten zu beginnen. Nach Abschluss der Bauarbeiten im Frühjahr 1980 konnte nun mit der Einrichtung des Museums begonnen werden. Am 27.09.1980 wurde das Museum feierlich eröffnet.

Entsprechend den geschichtlichen Gegebenheiten, den eigenen Beständen der Stadt sowie einer eingebrachten Waffensammlung des Verfassers, komplettiert durch Leihgaben der völkerkundlichen Sammlungen der Stadt Mannheim ist das Museum unter dem Thema „Festungs- und Waffengeschichte“ gestaltet…

… Doch die Zeiten, in denen die ausgestellten Waffen Geschichte machen, sind vorbei. Heute versteht man z.B. unter dem Begriff Fernwaffen Raketen und Flugkörper. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch, der sie besitzt.

Hoffen wir, dass auch diese modernen Waffen eines Tages in einem Museum zu finden sind, jedoch mit dem Zusatz, sie wurden nie eingesetzt.

Helmut Brutsche

Adresse:
Senator Dr. Burda Haus,
Schlachthausstraße 2
Eingang: Marktplatz 8,
76661 Philippsburg (Baden)
GPS Koordinaten: 49.23627000; 8.45277900

Anfahrt

 


Einige Links, wo das Festungs- und Waffengeschichtliche Museum Philippsburg erwähnt sind:

www.philippsburg.de
https://ka.stadtwiki.net
https://www.vdw-duesseldorf.de
www.deutsche-museen.de
www.netmuseum.de
http://branchenbuch.meinestadt.de
http://tourismus.meinestadt.de
web2.cylex.de/
www.auf-reisen.de
www.kulturbox.de
www.museum-wiesental.de
http://webmuseen.de

 

Aber Vorsicht!

Wegen der Reorganisation der Exponate ist das Museum vorübergehend geschlossen.

Wir sind ab März 2018 für Sie wieder da.

Anfahrt

 

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